Dr. Maria Ley 
 

Über mich

Hallo, ich bin Maria.

Ich bin ein neugieriger Mensch, und mein beruflicher Weg hat mich in ganz unterschiedliche Bereiche geführt. Ich habe als Biologin geforscht, in der Beratung gearbeitet und Jugendliche unterrichtet. Besonders meine wissenschaftliche Ausbildung hat meinen Blick auf die Welt geprägt. Ich habe gelernt, Zusammenhänge zu untersuchen, Annahmen zu hinterfragen und sorgfältig zwischen dem zu unterscheiden, was wir wissen, was wir vermuten und was wir glauben.

Gleichzeitig habe ich seit meiner Jugend das Gefühl und die tiefe Überzeugung, dass da mehr ist als das, was sich sehen und anfassen lässt. Mich beschäftigen die großen Fragen unseres Menschseins, unser Bild von uns selbst und die Erwartungen und Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens übernehmen. Und immer wieder die Frage, wie viel von dem, was wir über uns zu wissen glauben, tatsächlich aus uns selbst kommt.

Mein Weg hierher

Einige Monate bevor mein Leben eine unerwartete Wendung nahm, lernte ich die vedische Meditation zu praktizieren. Damals konnte ich nicht ahnen, wie wichtig diese Erfahrung für mich werden würde. Rückblickend erscheint mir der Zeitpunkt fast so, als hätte etwas in mir bereits gewusst, dass ich die Fähigkeit zu meditieren bald gut gebrauchen könnte.

Was folgte, brachte mich dazu, vieles grundlegend zu hinterfragen. Ich beschäftigte mich mit Fragen, die mich zuvor zwar interessiert hatten, die nun aber eine ganz andere Dringlichkeit bekamen: Was soll das alles hier? Warum bin ich auf dieser Welt? Was bedeutet es überhaupt, am Leben zu sein? 

Mir wurde bewusst, wie unglaublich vielschichtig unsere Existenz ist und wie wenig selbstverständlich das Leben, das wir führen. Ich konnte und kann mir nicht vorstellen, dass das, was wir sehen, messen und erklären können, bereits alles sein soll. Für mich musste es mehr geben, auch wenn es mir schwer fiel, mir vorzustellen, wie dieses Mehr aussehen könnte. 

Das Meditieren half. Über sie und meine zunehmende Beschäftigung mit Fragen nach Bewusstsein und dem Wesen unserer Existenz fand ich auch zu meiner Spiritualität zurück, die mich schon in meiner Jugend begleitet hatte.

Zu dieser Zeit kam auch ThetaHealing® in mein Leben, und für viele Fragen fand ich zwar keine Antwort, aber eine Perspektive, die mir erlaubte, mehr in mein Leben hineinzulassen.

Allerdings war es für mich lange schwierig, meine spirituelle Seite mit meiner rationalen Identität zu vereinbaren. Beides fühlte sich gegensätzlich an, und ich wusste nicht, wie ich diesen vermeintlichen Widerspruch auflösen sollte.

Ich benötigte Zeit, viel persönliche Auseinandersetzung und auch Mut, um meine eigenen Überzeugungen darüber zu hinterfragen, was zusammengehören darf und was nicht.

Heute lebe ich beides. Ich denke wissenschaftlich, liebe es, Zusammenhänge zu verstehen, und lege Wert auf Fakten. Gleichzeitig bin ich ein zutiefst spiritueller Mensch. Für mich schließen sich diese Perspektiven nicht aus. Sie eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit, und ich unterscheide bewusst zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Erfahrungen und spirituellen Überzeugungen.


Das Feuer in uns

Aus meiner eigenen Auseinandersetzung mit dem Leben entwickelte sich zunehmend der Wunsch, Menschen zu begleiten und sie darin zu bestärken, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen, Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Mich begleitet dabei ein Bild, das etwas beschreibt, wovon ich schon lange überzeugt bin.

Ich glaube, dass wir Menschen viele Feuer in uns tragen. Feuer für das, woran wir glauben, für das, was uns begeistert, was wir lieben und was wir für möglich halten. Manche brennen hell, andere sind vielleicht schon früh erloschen.

Denn von klein auf lernen wir, wie die Welt funktioniert, wie wir sein sollen und was richtig oder falsch ist. Wir übernehmen Vorstellungen und Überzeugungen von unseren Eltern und anderen Menschen, deren Urteil für uns wichtig ist.

Manchmal genügen wenige Worte oder Erfahrungen, um uns an etwas zweifeln zu lassen, das wir vorher ganz selbstverständlich gefühlt oder gewusst haben. Und mit der Zeit kann ein solches Feuer erlöschen.

Aber die Glut bleibt. Sie verschwindet nicht, auch wenn wir längst vergessen haben, dass sie da ist.

Manchmal genügt ein einziger Funke, damit daraus wieder ein Feuer werden kann. Eine Frage, ein Gedanke, eine Begegnung oder eine Erfahrung, die etwas in uns berührt, das wir lange nicht mehr wahrgenommen haben.

Ich gehe nicht davon aus, dass Menschen repariert werden müssen, dass ihnen etwas fehlt oder dass sie erst eine bessere Version ihrer selbst werden müssen. Ich glaube, dass vieles von dem, wonach wir suchen, bereits in uns liegt.

In meiner Arbeit schaffe ich Räume, in denen solche Funken entstehen können. Was daraus erwächst, lässt sich weder vorgeben noch erzwingen. Aber ich finde den Gedanken wunderbar, dass manchmal eine einzige Erfahrung, sei sie auch noch so klein, genügen kann, damit aus einer Glut, die wir längst vergessen hatten, wieder ein Feuer wird.


Und sonst?

Ich bin Mutter von vier Kindern, Feministin und ein Mensch, der gern Fragen stellt. Ich setze mich für Gleichberechtigung ein und finde, dass wir viele gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten sehr viel häufiger hinterfragen sollten.

Ich kann aufmerksam zuhören, lange über eine Frage nachdenken und mich mit großer Begeisterung in neue Gedanken vertiefen. Ich kann aber auch laut sein, lachen, leidenschaftlich diskutieren und sehr deutlich werden, wenn es um etwas geht, das mir wichtig ist.

Ich nehme das Leben ernst, ohne mich selbst immer ernst nehmen zu müssen. Ich bin neugierig auf Menschen, andere Perspektiven und Erfahrungen, die meine eigenen Vorstellungen infrage stellen.

Und bei aller Beschäftigung mit den großen Fragen des Menschseins weiß ich vor allem eines: Ich habe längst nicht auf alles eine Antwort. Aber ich bin neugierig genug, immer weiterzufragen.

Wenn du mich und meine Arbeit persönlich kennenlernen möchtest, freue ich mich auf unsere Begegnung.


Deine Maria

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